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Gemeinde

Mittwoch, 1. Dezember 2021
Gottesdienst zum 2. Advent von Pfarrer Reinhard Baust

Andacht für den 2. Advent
5. Dezember 2021


Im Namen Gottes, des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

Lied: Macht hoch die Tür (EG 1, 1+2)

Gebet:

Lieber Gott,
wir feiern den zweiten Advent und warten auf dein Kommen in diese Welt: Komm zu uns an diesem Sonntag. Komm zu uns in unsere Häuser. Komm zu uns mit deinem Geist des Friedens und der Hoffnung. Erfülle uns durch dein Wort. Darum bitten wir durch Jesus Christus, unseren Herrn. Amen.


Bibeltext: Lukas 21, 25-33


Und es werden Zeichen geschehen an Sonne und Mond und Sternen, und auf Erden wird den Völkern bange sein, und sie werden verzagen vor dem Brausen und Wogen des Meeres, und die Menschen werden vergehen vor Furcht und in Erwartung der Dinge, die kommen sollen über die ganze Erde; denn die Kräfte des Himmels werden ins Wanken kommen.

Und alsdann werden sie sehen den Menschensohn kommen in einer Wolke mit großer Kraft und Herrlichkeit. Wenn aber dieses anfängt zu geschehen, dann seht auf und erhebt eure Häupter, weil sich eure Erlösung naht.
Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an: wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass der Sommer schon nahe ist. So auch ihr: Wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist. Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht. Himmel und Erde werden vergehen; aber meine Worte werden nicht vergehen.


Lied: O Heiland, reiß die Himmel auf (EG 7, 1.2.5)


Besinnung zu Jesaja 63, 15-64,3

Liebe Leserin, lieber Leser,

„o Heiland, reiß die Himmel auf“. Es ist eine leidenschaftliche Bitte, die der Verfasser im Predigttext ausspricht. Er beschreibt es mit dem Verb „zerreißen“ und beschreibt es so: Der verschlossene Himmel wird wie ein Tuch erlebt, das Gott und Mensch voneinander trennt. Gott muss es zerreißen.

Der Beter bittet für das Volk Israel, das im Babylonischen Exil ist. Der Tempel ist zerstört. Gott ist von den Menschen ferne. Da bittet er: Gott zeig dich doch wieder.

„O Heiland, reiß die Himmel auf.“ Ist es nicht eine Bitte, die Menschen auch in diesen Adventstagen leise oder laut aussprechen? Weil sie spüren müssen, dass der Himmel verschlossen ist durch Krankheit oder durch Trauer um einen verstorbenen Menschen.

Dieser Predigttext rüttelt auf. Er ruft wach, worauf wir warten – sehnsuchtsvoll für unsere Mitmenschen und
für unsere Gesellschaft.

Der Verfasser erwartet von Gottes Kommen eine grundlegende Änderung der Situation. Die Elemente des Himmels und der Erde kommen in Bewegung.

An Weihnachten reißt der Himmel auf: Gott kommt in Jesus Christus zur Welt. In einem Stall in Bethlehem. Darauf warten wir in diesen Adventstagen. Amen.


Lied: O komm, o komm, du Morgenstern (EG 19, 1-3)


Fürbittengebet

Lieber Gott,
wir bitten dich für die Kinder. Schenke ihnen in aller Besonderheit dieser Adventszeit die Vorfreude auf Weihnachten.

Lieber Gott,
wir bitten dich für die Politikerinnen und Politiker. Gib ihnen das rechte Maß des Handelns in dieser Zeit.

Lieber Gott,
wir bitten dich für die kranken Menschen. Schenke ihnen Hilfe und Trost.

Lieber Gott,
wir bitten dich auch für uns. Zeige uns, was wichtig ist für unser Miteinander und für unser Leben. Amen.

Vater Unser

Lied: Macht hoch die Tür (EG 1, 5)


Segen

Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig. Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und schenke dir Frieden. Amen.

Pfarrer Reinhard Baust, Ohrenbach-Steinach






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